Würdezentrum: Menschlichkeit und achtsames Miteinander

Das Würdezentrum möchte dazu beitragen, die Menschlichkeit in der Altenhilfe und dem Gesundheitswesen zu stärken. Es fokussiert sich auf Situationen, in der die Würde und die Autonomie am stärksten gefährdet sind: in Gebrechlichkeit, schwerer Krankheit und am Lebensende. Hier bedarf es, gemeinsam mit guter Medizin und Pflege, der liebevollen Zuwendung und einer Kultur des respektvollen und an den Ressourcen und Bedarfen orientierten Umsorgens.

Inhaltsverzeichnis

Was ist das Würdezentrum?

Das Würdezentrum wurde 2016 vom Palliativmediziner Dr. Ingmar Hornke und dem Krankenpfleger Boris Knopf in Frankfurt am Main gegründet. Beide sind Pioniere in der Hospiz- und Palliativ-Versorgung. Sie haben 2010 das PalliativTeam Frankfurt und 2012 das KinderPalliativTeam Südhessen gegründet. Diese beiden Teams, mit derzeit fast 70 Mitarbeitenden, versorgen Menschen in der letzten Lebensphase im heimischen Umfeld. Mit diesen Erfahrungen im Umgang mit schwerer Krankheit und dem Sterben möchten sie im Würdezentrum aktiv dazu beitragen, das Erleben von Würde nachhaltig zu stärken. 

Welche Ziele hat das Würdezentrum?

Kernprojekt ist eine Bürger- und Angehörigenschule mit dem Zweck, den Umgang mit Tod und Sterben in der Gesellschaft zu enttabuisieren. Eine weitere Säule sind neue Konzepte zur Erstellung von Patientenverfügungen in einem dialogischen Prozess, um die Autonomie und Selbstwirksamkeit am Ende des Lebens zu fördern. Mit der Palliativakademie werden darüber hinaus Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, unterstützt. Dies gilt nicht nur in der Wirksamkeit für die anvertrauten Patienten, sondern explizit auch für die Mitarbeitenden im Gesundheitswesen selbst.

Viele neu etablierte Konzepte werden im Würdezentrum entwickelt und mit nachgewiesener Wirksamkeit in Deutschland verfügbar gemacht. Das Würdezentrum ist Denkwerkstatt, Akademie, hoch innovativ sowie national und international vernetzt.

Es beschäftigt aktuell 8 Mitarbeitende, arbeitet weltanschaulich unabhängig und ist frei gemeinnützig. 2021 wurde das Würdezentrum als erstes gemeinnütziges Unternehmen überhaupt mit dem Hessischen Gründerpreis als Sieger im Bereich gesellschaftliche Wirkung ausgezeichnet. 

Die Arbeit und die Projekte des Würdezentrums sind zum größten Teil durch Spenden finanziert. Diese finanziellen Zuwendungen ermöglichen die Weiterentwicklung von Konzepten, die wissenschaftlichen Aufarbeitungen und neuen Denkansätze.

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Projekte des Würdezentrums

  • Letzte-Hilfe-Kurse (das kleine 1×1 der Sterbebegleitung, Kurse für Bürger:innen)
  • Arztstelle für Suizidprävention (Analyse, Beratung, Programme, Soforthilfe, Intervention) 
  • Palliativakademie: Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden in der Versorgung unheilbar erkrankter Menschen bspw.:
  • Palliative Care Kurse für alle Berufsgruppen
    • Umgang mit Todeswunsch
    • Kommunikationskurse
  • Gesprächsbegleitung zur Erstellung von Patientenverfügungen (Konzept: Advance Care Planning) im direkten Dialog 

Fazit: Ein wertvoller Beitrag für Individuen und Gesellschaft

Die im Würdezentrum geleistete Arbeit stärkt mit ihren Projekten nachhaltig das Erleben von Würde in Alter, Gebrechlichkeit und am Ende des Lebens. In der aktuellen Zeit mit einer älter werdenden Gesellschaft, der gegenwärtigen Diskussion über Machbarkeit im medizinischen und sozialen Bereich und der dramatischen Situation des Personalmangels im Gesundheitswesen, möchte das Würdezentrum versuchen Antworten zu finden und nicht nur den Mangel zu beklagen. Die Lösung liegt im WIR.

Wir haben verstanden, dass es in unserer gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortlichkeit steht, uns diesen Themenfeldern aktiv zuzuwenden, denn nur so kann gemeinsame Sorgekultur entstehen und Mit-Menschlichkeit gelebt werden. 

Denn Mit-Menschlichkeit und Zuwendung ist das, was wir am Ende des Lebens alle dringend brauchen.

Wir von der Plutos Vermögensverwaltung AG sind stolz darauf so tolle Büronachbarn zu haben und unterstützen gerne die Arbeit des Würdezentrums. 

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Kai Heinrich

Kai Heinrich

Kai Heinrich ist seit 2012 im Vorstand der Plutos Vermögensverwaltung AG und verantwortet schwerpunktmäßig die Bereiche Unternehmenssteuerung, Bestandskundenbetreuung, Fondsmanagement und Organisation. Zusätzlich ist er Fondsmanager des Kana NEB Funds und agiert neben Thomas Käsdorf als Co-Fondsmanager des offensiven Mischfonds Plutos Multi Chance.

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Wir, die Plutos Vermögensverwaltung AG, haben an uns die Erwartung, die neusten Entwicklungen aus der Forschung zu kennen, um möglichst früh auf neue Technologien reagieren zu können. Ein Beispiel dieser Bemühungen ist die Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt, die von Prof. Dr. Horsch und unserem Vorstand Kai Heinrich ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen dieser Kooperation begleitet die Plutos Vermögensverwaltung AG das Hauptseminar des Masterstudienganges Data Sciences.
Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass es am Aktienmarkt nur eine Gewissheit gibt: Nämlich, dass es immer Krisen und Crashs geben wird. Vielleicht nicht in dem Ausmaß, wie wir es innerhalb der letzten 2 Jahre gesehen haben. Mit Corona, dem Ukrainekrieg und der daraus resultierenden Energie-/ und Inflationskrise scheint es, als folge eine Krise der Nächsten. Umso verständlicher ist es, dass Investoren momentan zunehmend verunsichert agieren. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch, dass sich die Aktienmärkte in der Regel immer von Crashs und globalen Krisen erholt haben. Im folgenden Artikel werden historische Börsencrashs und die damals anschließende Entwicklung der Aktienmärkte vorgestellt.

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