USA und Iran weiter uneinig – Straße von Hormus bleibt geschlossen
Straße von Hormus bleibt geschlossen
Konjunktur & Rentenmärkte
Die Hoffnungen auf eine Öffnung der Straße von Hormus wurden am Wochenende erneut enttäuscht. US-Präsident Trump zeigt sich empört über eine Antwort des Iran auf seine Vorschläge. Die Ölpreise stiegen am Montag (11. Mai 2026) kräftig an. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 3,14 % auf 104,47 US-Dollar je Barrel. Die Märkte bemühen sich redlich, durch die Wolke des Krieges hindurchzublicken. Aber die Zeit wird lang, die Risiken für die globale Konjunktur sind weiter angewachsen.
An den Finanzmärkten wuchs in der vergangenen Woche trotz der Spannungen die Hoffnung auf eine nachhaltige Entspannung im Nahen Osten. Viele Markteilnehmer sind weiterhin zuversichtlich, dass der Konflikt nicht erneut eskaliert und die von Unternehmensgewinnen getriebene Rally an den Börsen nicht gefährdet wird.
Eine mögliche Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im Juni hält Bundesbankpräsident Joachim Nagel weiterhin für denkbar. Sollten sich die Inflationsaussichten nicht spürbar verbessern, könne eine Reaktion des EZB-Rats notwendig werden, erklärte Nagel. Die wirtschaftliche Lage entwickle sich derzeit ungünstiger als noch im März erwartet. Vor allem die Auswirkungen steigender Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts bereiten den Währungshütern Sorgen.
In Europa laufen unterdessen erste Vorbereitungen für Gespräche mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Unterstützung dafür komme auch vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Russland und die Ukraine kündigten für diese Woche jeweils unabhängig Feuerpausen an. Putin ordnete anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs eine zweitägige Waffenruhe für den 8. und 9. Mai an. Moskau drohte mit massiven Angriffen auf die Kiewer Innenstadt, falls die Feierlichkeiten gestört würden. Selenskyj kündigte ebenfalls eine Feuerpause an. Die Waffenruhe solle unbefristet gelten, solange Russland nicht erneut angreife. In der Nacht zum Beginn der Feuerpause blieb die Lage zunächst ruhig. In weiten Teilen der Ukraine gab es keinen Luftalarm, nur frontnahe Regionen meldeten weiterhin Angriffe. Beobachter sehen in den parallelen Feuerpausen zumindest ein vorsichtiges Signal für mögliche weitere Gespräche.
Die australische Notenbank hat ihren Leitzins erneut angehoben – von 4,10 auf 4,35 %. Die Notenbank warnt vor anhaltend hoher Inflation in Folge der gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreise. Zuletzt lag die Teuerungsrate bei mehr als 4 %. Der Leitzins liegt nun wieder auf dem höchsten Niveau seit der Corona-Pandemie. Die Währungshüter signalisierten zugleich, dass weitere Zinserhöhungen möglich seien, falls sich der Preisdruck nicht abschwäche.
In Nordkorea wurden sämtliche Hinweise auf eine mögliche Wiedervereinigung mit Südkorea aus der Verfassung gestrichen. Das geht aus Dokumenten hervor, die Südkoreas Nachrichtenagentur Yonhap im Vereinigungsministerium in Seoul einsehen konnte. Die Änderung gilt als weiterer Schritt der Führung in Pjöngjang, die Beziehungen zum Süden dauerhaft neu auszurichten.
Bei den Verhandlungen über das EU-US-Handelsabkommen gibt es wohl Fortschritte. Das nächste Treffen der Unterhändler ist für den 19. Mai 2026 in Straßburg geplant. US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf die Europäische Union im Handelsstreit deutlich erhöht. Trump drohte mit einer drastischen Anhebung der Zölle, sollte die EU ihre Verpflichtungen aus dem gemeinsamen Handelsabkommen nicht bis zum 4. Juli 2026 erfüllen. Unter anderem sieht das Abkommen eine Senkung der Autozölle von 27,5 auf 15 % vor. Beobachter warnen, dass ein erneuter Handelskonflikt die ohnehin fragile Weltwirtschaft zusätzlich belasten könnte. Besonders exportorientierte Branchen in Europa verfolgen die Entwicklung mit Sorge.
Die Konsumstimmung in Deutschland hat sich angesichts steigender Inflation und wachsender Konjunktursorgen deutlich verschlechtert. Der Stimmungsindex sank im Mai auf 92,3 Punkte nach 94,9 im Vormonat und erreichte damit den tiefsten Stand seit Februar 2023. Vor allem die anhaltend hohen Preise für Energie und Lebensmittel belasten die Verbraucher. Gleichzeitig sorgen Unsicherheiten über die wirtschaftliche Entwicklung und die Folgen der internationalen Krisen für Zurückhaltung bei größeren Anschaffungen. Überraschend positiv entwickelten sich dagegen die Auftragseingänge der deutschen Industrie. Das Neugeschäft stieg im März um 5 % gegenüber dem Vormonat. Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland zog an. Großaufträge spielten bei dem Zuwachs überraschend keine Rolle. Weniger positiv entwickelte sich die Produktion der deutschen Unternehmen. Industrie, Bau und Energieversorger stellten im März zusammen 0,7 % weniger her als im Vormonat. Experten hatten dagegen nach schwachen Februarzahlen mit einem Anstieg gerechnet. Die Außenhandelsdaten zeichnen auch kein klares Bild. Die deutschen Exporte stiegen zwar um 0,5 % auf 135,8 Mrd. Euro, getragen von einer höheren Nachfrage aus Europa. Gleichzeitig brach das Geschäft mit den USA deutlich ein. Die Importe legten dagegen kräftig um 5,1 % auf 121,5 Mrd. Euro zu. Viele Unternehmen werden durch steigende Energiepreise und unsichere Lieferketten belastet – gleichzeitig führen Vorzieheffekte zu einer guten Auftragslage.
Aktienmärkte
Klarer Kursgewinner war in der zurückliegenden Woche der Nasdaq-Index. Der Index legte um 5,5 % zu. Treiber waren u.a. die Aktien von Nvidia (+8,4 %) und Tesla (+9,6 %). Auch andere Indizes legten zu, jedoch sehr viel weniger deutlich, z. B. der S&P 500 um 2,3 %.
Mehr als 70 % der Unternehmen in den USA haben ihre Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht, wovon 62 % die Erwartungen beim Umsatz und sogar 67 % beim Gewinn übertrafen. Bei den Firmen in Westeuropa halten sich positive Überraschungen in der Waage – bei den Umsatz- und bei den Gewinnschätzungen gleichermaßen.
Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie hat sich bereits vor den angekündigten US-Importzöllen weiter eingetrübt. Das Ifo-Barometer fiel im April auf minus 23,8 Punkte nach minus 19,0 im März. Zwar bewerteten die Unternehmen ihre aktuelle Lage etwas besser, die Erwartungen für die kommenden Monate verschlechterten sich jedoch deutlich. Der entsprechende Index sank auf minus 30,7 Punkte nach minus 15,3 im März. Laut Ifo-Expertin Anita Wölfl belastet die Iran-Krise die ohnehin schwache Branche.
In der deutschen Chemieindustrie ist die Stimmung wegen neuer Belastungen durch den Iran-Krieg auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren gefallen. Das Ifo-Geschäftsklima sank im April auf -29,0 Punkte nach -25,1 im März. Während die Unternehmen ihre aktuelle Lage etwas besser einschätzten, brachen die Erwartungen für die kommenden Monate deutlich ein. Der entsprechende Index fiel auf -30,9 Punkte nach -18,6. Ifo-Expertin Anna Wolf sprach trotz einzelner Lichtblicke von einem sehr pessimistischen Ausblick.
Das von BioNTech angekündigte Ende der Corona-Impfstoffproduktion in Deutschland stößt auf Kritik. IMK-Direktor Sebastian Dullien warnte, dass eine rein betriebswirtschaftliche Auswahl von Produktionsstandorten im Krisenfall zu Versorgungsengpässen führen könne. Die Bundesregierung solle daher prüfen, ob auch ohne die Werke von BioNTech ausreichend Impfstoffkapazitäten in Deutschland und den europäischen Nachbarstaaten verfügbar seien.
Parallel dazu treibt auch das US-Verteidigungsministerium seine Technologieoffensive voran. Das Pentagon vereinbarte mit sieben großen Technologiekonzernen den Einsatz Künstlicher Intelligenz in geheimen Netzwerken und hochgesicherten Systemen. Zu den beteiligten Unternehmen gehören SpaceX, OpenAI, Google, Nvidia, Reflection, Microsoft und Amazon Web Services. Die KI-Systeme sollen in Sicherheitsumgebungen der Stufen 6 und 7 integriert werden. Ziel ist es, die Analyse großer Datenmengen, militärische Kommunikation und operative Entscheidungen zu beschleunigen. Die Zusammenarbeit zeigt zugleich die wachsende Bedeutung Künstlicher Intelligenz für militärische Anwendungen und sicherheitspolitische Strategien der USA.
Einzelwerte
Dank eines starken Verkaufsstarts seiner neuen Abnehmpille blickt Novo Nordisk etwas optimistischer auf 2026. Der dänische Pharmakonzern erwartet nun währungsbereinigt einen Rückgang bei Umsatz und Betriebsgewinn von 4 bis 12 %, nachdem zuvor ein Minus von 5 bis 13 % prognostiziert worden war. Konzernchef Mike Doustdar verwies auf den starken Absatz von Wegovy und das internationale Wachstum. Im ersten Quartal sank der bereinigte Betriebsgewinn um 6 % auf 32,86 Mrd. Dänische Kronen. Analysten hatten nur 28,74 Mrd. Kronen erwartet. Die seit Januar in den USA angebotene Wegovy-Pille soll den Preisdruck im Markt für Adipositas-Medikamente abfedern. Seit dem Marktstart wurden nach Unternehmensangaben mehr als zwei Mio. Rezepte ausgestellt.
Zum Jahresauftakt steigerte Vestas dank starker Nachfrage und operativer Verbesserungen den Gewinn deutlich. Die operative Ergebnismarge vor Sondereffekten sprang auf 3,2 % nach 0,4 % im Vorjahr. Der Umsatz legte um 14,4 % auf rund 4 Mrd. Euro zu. Vorstandschef Henrik Andersen sprach von einer verbesserten Umsetzung im Onshore- und Offshore-Geschäft. Die geopolitische Unsicherheit und die Energiekrise verdeutlichten den Bedarf an sicherer und bezahlbarer Energieversorgung. Der Auftragseingang für Windturbinen stieg um 44 % auf 4,5 Gigawatt. Der kombinierte Auftragsbestand aus Turbinen und Serviceverträgen erreichte mit 76,1 Mrd. Euro einen Rekordwert. Für 2026 bestätigte der Konzern seine Ziele mit einem Umsatz von 20 bis 22 Mrd. Euro und einer operativen Marge von 6 bis 8 %. Zudem wurde ein Aktienrückkaufprogramm über 100 Mio. Euro angekündigt.
Getragen von der anhaltend hohen Nachfrage nach Hochleistungsprozessoren für Rechenzentren erzielte AMD das zehnte Quartal in Folge einen starken Umsatzzuwachs. Konzernchefin Lisa Su erwartet wegen größerer Fertigungskapazitäten eine weitere Beschleunigung des Wachstums. Die Investitionsziele der Kunden lägen über den bisherigen Erwartungen. Für das laufende Quartal peilt der Konzern einen Umsatz zwischen 10,9 und 11,5 Mrd. US-Dollar an. Das entspräche im Mittel einem Plus von 46 %. Die operative Gewinnmarge soll bei 56 % liegen. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse um 38 % auf 10,25 Mrd. US-Dollar. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 55 %. Der Jahresüberschuss je Aktie legte um mehr als 40 % auf 1,37 US-Dollar zu.
Mit Blick auf das geplante Übernahmeangebot für die Commerzbank wirbt UniCredit bei ihren Aktionären für die Transaktion. Laut Konzernchef Andrea Orcel würden alle möglichen Ergebnisse die eigene Equity Story verbessern. Selbst ohne Kontrolle über die Commerzbank lägen die Erträge über den Eigenkapitalkosten. Bei einer vollständigen Übernahme sieht die Bank vor Steuern ein Potenzial von rund 800 Mio. Euro, bei einer Zusammenführung beider Institute sogar von 2 Mrd. Euro. Bereits die Beteiligung an der Commerzbank würde positiven Druck ausüben.
Mit einem Gewinnanstieg startete Commerzbank in das neue Jahr und übertraf dabei die Erwartungen des Marktes. Der Jahresüberschuss legte um 9,4 % auf 913 Mio. Euro zu. Analysten hatten lediglich 868 Mio. Euro erwartet. Vor Steuern verdiente die Bank 1,36 Mrd. Euro. Die Erträge stiegen um 4,8 % auf 3,2 Mrd. Euro. Der Nettozinsüberschuss sank leicht auf 2,05 Mrd. Euro, während der Provisionsüberschuss um 9 % auf 1,1 Mrd. Euro zulegte. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich auf 12 %. Für 2026 strebt die Bank nun einen Gewinn von 3,4 Mrd. Euro an. Bis 2030 soll die Eigenkapitalrendite auf 21 % und das Nettoergebnis auf 5,9 Mrd. Euro steigen. Geplant sind weitere Investitionen in Künstliche Intelligenz und zusätzlicher Stellenabbau. Gegen eine Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank sprach sich erneut die Gewerkschaft Verdi aus. Bundesfachgruppenleiter Jan Duscheck warnte vor negativen Folgen für die deutsche Wirtschaft und die Beschäftigten bei Commerzbank und Hypovereinsbank. Vor allem der Bund als Anteilseigner trage Verantwortung für den Mittelstand, die Privatkunden und die Beschäftigten. Nach Ansicht der Gewerkschaft bietet eine eigenständige Commerzbank die beste Grundlage für sichere Arbeitsplätze und eine starke Zukunft.
Besser als von Analysten erwartet startete auch HSBC in das Jahr. Die Bank erhöhte wegen der unsicheren Weltlage jedoch die Rückstellungen für Kreditausfälle und hob ihre Schätzung für das Ausfallrisiko auf 0,45 % des Kreditvolumens an. Der Vorsteuergewinn lag mit 9,4 Mrd. US-Dollar nahezu auf Vorjahresniveau. Analysten hatten 9,59 Mrd. US-Dollar erwartet. Im ersten Quartal wurden die Rückstellungen um 400 Mio. US-Dollar auf 1,3 Mrd. US-Dollar erhöht. Belastet wurde die Bilanz durch einen Betrugsfall bei Verbriefungsgeschäften in Großbritannien sowie durch wirtschaftliche Folgen des Iran-Kriegs.
Ein florierendes US-Geschäft und zahlreiche Großaufträge sorgten bei Palantir zu Jahresbeginn für einen kräftigen Umsatzanstieg. Die Erlöse kletterten im ersten Quartal um 85 % auf 1,63 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten lediglich 1,54 Mrd. US-Dollar erwartet. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in den USA mit einem Wachstum von 104 %. Die kommerziellen Erlöse legten um 133 % zu, die Einnahmen mit Regierungskunden um 84 %. Wegen der starken Nachfrage erhöhte Palantir die Jahresziele und rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 7,65 und 7,66 Mrd. US-Dollar.
Dank voller Auftragsbücher und einer Übernahme gelang Leonardo ein deutlicher Gewinnsprung zum Jahresstart. Das bereinigte Nettoergebnis stieg im ersten Quartal um 60 % auf 184 Mio. Euro. Der Auftragseingang legte um 31 % auf 9 Mrd. Euro zu. Das operative Ergebnis verbesserte sich um ein Drittel auf 281 Mio. Euro, während der Umsatz um 10 % auf 4,4 Mrd. Euro wuchs. Konzernchef Roberto Cingolani bezeichnete die Übernahme des Verteidigungsgeschäfts von Iveco als strategisch wichtigen Schritt. Der Auftragsbestand erreichte 57 Mrd. Euro. Wegen des rund 1,6 Mrd. Euro teuren Zukaufs stieg die Nettoverschuldung allerdings um 44 % auf mehr als 3 Mrd. Euro.
Zum Jahresauftakt blieb Rheinmetall noch hinter den Markterwartungen zurück. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 8 % auf 1,94 Mrd. Euro. Analysten hatten allerdings mit 2,3 Mrd. Euro gerechnet. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 17 % auf 224 Mio. Euro. Die operative Marge erreichte 11,6 %. Für das zweite Quartal erwartet der Konzern eine deutliche Beschleunigung des Wachstums, unter anderem wegen höherer Auslieferungen aus der spanischen Produktionsstätte Murcia und zusätzlicher Fahrzeugabnahmen durch die Bundeswehr. Für das Gesamtjahr bleibt Rheinmetall bei einem erwarteten Umsatzwachstum von 40 bis 45 % und einer operativen Marge von rund 19 %. Zudem wurde ein erstes Gebot für die Werft German Naval Yards Kiel abgegeben.
Die Aufrüstung in Deutschland bescherte Hensoldt einen Rekord beim Auftragseingang. Im ersten Quartal gingen Bestellungen über 1,48 Mrd. Euro ein und damit mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Dazu gehörten Aufträge für die Ausstattung der Schützenpanzer Schakal und Puma. Der Auftragsbestand lag Ende März bei 9,8 Mrd. Euro. Der Umsatz stieg um 25 % auf 496 Mio. Euro. Das bereinigte operative Ergebnis erhöhte sich um 47 % auf 44 Mio. Euro. Vorstandschef Oliver Dörre sprach von einer deutlich steigenden Nachfrage infolge der neuen deutschen Militärstrategie. Für 2026 bestätigt der Konzern seine Prognose mit einem Umsatz von rund 2,75 Mrd. Euro und einer operativen Marge von 18,5 bis 19 %.
Durch die Übernahme des KI-Spezialisten PathAI baut Roche sein Geschäft mit digitaler Pathologie und Künstlicher Intelligenz aus. Der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern zahlt zunächst 750 Mio. US-Dollar. Hinzu kommen mögliche Meilensteinzahlungen von bis zu 300 Mio. US-Dollar. Mit der Software von PathAI sollen Gewebeproben präziser analysiert und die Krebsdiagnostik verbessert werden. Zudem erhofft sich Roche Fortschritte bei der Entwicklung neuer Therapien und Biomarker. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit 2021 zusammen. Nach Abschluss der Transaktion wird PathAI in die Diagnostik-Sparte integriert.
Eine anziehende Nachfrage bescherte Maersk ein Quartalsergebnis über den Erwartungen des Marktes. Zwischen Januar und März erwirtschaftete die dänische Reederei einen Umsatz von 12,97 Mrd. US-Dollar. Der operative Gewinn lag bei 1,75 Mrd. US-Dollar. Der Ende Februar ausgebrochene Nahost-Krieg habe bislang nur begrenzte Auswirkungen auf die Geschäftszahlen gehabt. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Anstieg der Container-Bewegungen zwischen 2 und 4 %. Wegen des Konflikts im Nahen Osten meiden viele Reedereien jedoch das Rote Meer und den Suezkanal. Dadurch steigen die Kosten für Transporte und Rohstoffe.
Vorsichtiger auf das laufende Geschäftsjahr blickt Toyota wegen der Folgen des Iran-Kriegs und der Belastungen durch US-Zölle. Der weltgrößte Autobauer erwartet für 2026/27 einen Rückgang des operativen Gewinns um etwas mehr als ein Fünftel auf 3 Billionen Yen. Im vorherigen Geschäftsjahr war das operative Ergebnis bereits auf 3,8 Billionen Yen gesunken. Experten hatten mit deutlich höheren Zielen gerechnet. Auch die Umsatzprognose von 51 Billionen Yen blieb unter den Erwartungen. Nach Veröffentlichung der Zahlen geriet die Aktie unter Druck und weitete den Jahresverlust auf rund 12 % aus.
Märkte in der vergangenen Woche:

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