Nebst der Währungsentwicklung fokussierten sich die Marktteilnehmer ebenfalls mit Sorge auf die etwas gestiegenen Kapitalmarktzinsen. In diesem Umfeld konnte der DAX nicht sein Allzeithoch behaupten und ging in einen kurzfristigen Abwärtstrend über. Auch die US-Börsen konnten sich nicht weiter behaupten und gingen, getrieben von Zinssorgen, in einen deutlichen Korrekturmodus über. Am Montag, den 5 Februar kam es schließlich an den US-Börsen zu einem sogenannten Flash-Crash. Innerhalb weniger Minuten verlor der Dow Jones deutlich an Wert und beendete den Handelstag mit einem Minus von knapp 4,6%. Die entspricht einem deutlich höheren Tagesvorlust, als nach der Brexit-Entscheidung Großbritanniens.

Die Tatsache, dass sich das im DAX erreichte Allzeithoch bei 13.595 Punkten nicht behaupten konnte und es bei einzelnen Aktien im Rahmen verfehlter Erwartungen zu größeren Rückschlägen kam, ließ uns ab der zweiten Januar-Hälfte vorsichtiger werden. So begannen wir Ende Januar mit Verkäufen und einer teilweisen Absicherung des Aktienbestandes über einen Verkauf von DAX-Index-Futures in unserem Plutos Multi Chance Fund, dem Plutos International Fund und dem Plutos T-Vest Fund. Somit konnten wir unsere Fonds den großen Kursrückschlägen an den Börsen größtenteils entziehen. Wohingegen der DAX im Jahresverlauf 6,2% abgab, notierte der Plutos Multi Chance Funds sogar im Plus.