Das neue Börsenjahr 2018 hat für die globalen Aktienmärkte gut begonnen.

Verfasst von Stefan Wolpert | 13. Februar 2018

In der zweiten Januar-Hälfte kam allerdings Druck von der Währungsseite, was den DAX und stark exportabhängige Unternehmen belastete. Der USD verlor gegenüber dem EUR weiter und lag in der Spitze bei über 1,25 EUR/USD. In einigen veröffentlichten Quartalsberichten wurde klar, dass viele Unternehmen in ihren Umsatzerwartungen nicht mit einer solchen Währungsentwicklung gerechnet hatten, was bei einigen Unternehmen zu Anpassungen der Umsatzprognose führte. Nebst der Währungsentwicklung fokussierten sich die Marktteilnehmer ebenfalls mit Sorge auf die etwas gestiegenen Kapitalmarktzinsen. In diesem Umfeld konnte der DAX nicht sein Allzeithoch behaupten und ging in einen kurzfristigen Abwärtstrend über. Auch die US-Börsen konnten sich nicht weiter behaupten und gingen, getrieben von Zinssorgen, in einen deutlichen Korrekturmodus über. Am Montag, den 5 Februar kam es schließlich an den US-Börsen zu einem sogenannten Flash-Crash. Innerhalb weniger Minuten verlor der Dow Jones deutlich an Wert und beendete den Handelstag mit einem Minus von knapp 4,6%. Die entspricht einem deutlich höheren Tagesvorlust, als nach der Brexit-Entscheidung Großbritanniens.

Die Tatsache, dass sich das im DAX erreichte Allzeithoch bei 13.595 Punkten nicht behaupten konnte und es bei einzelnen Aktien im Rahmen verfehlter Erwartungen zu größeren Rückschlägen kam, ließ uns ab der zweiten Januar-Hälfte vorsichtiger werden. So begannen wir Ende Januar mit Verkäufen und einer teilweisen Absicherung des Aktienbestandes über einen Verkauf von DAX-Index-Futures in unserem Plutos Multi Chance Fund, dem Plutos International Fund und dem Plutos T-Vest Fund. Somit konnten wir unsere Fonds den großen Kursrückschlägen an den Börsen größtenteils entziehen. Wohingegen der DAX im Jahresverlauf 6,2% abgab, notierte der Plutos Multi Chance Funds sogar im Plus. Die Risiken zu minimieren und bei größeren Kursrücksch

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