US-Großbank Goldman Sachs erwirtschaftet hohen Gewinn – Die Plutos-Marktrunde, KW 42

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Die positiven Entwicklungen an den Börsen ist auf die bis dato erfreulich verlaufende US-Berichtssaison zurückzuführen. So konnte beispielsweise die US-Großbank Goldman Sachs im dritten Quartal einen Gewinn von 5,4 Milliarden Dollar erwirtschaften. Mehr dazu hier.

Inhaltsverzeichnis

Die positiven Entwicklungen an den Börsen ist auf die bis dato erfreulich verlaufende US-Berichtssaison zurückzuführen. Die vorgelegten Zahlen der Unternehmen geben trotz der vorherrschenden Probleme, wie die Gefahr vor einer anziehenden Inflation oder dem Zusammenbruch des chinesischen Immobilienmarkts, Anlass zur Hoffnung. US-Großbank Goldman Sachs präsentiert einen besonders hohen Gewinnzuwachs.

Hoher Gewinn bei US-Großbank Goldman Sachs

Größere Unternehmen und auch Finanzinstitute haben in der noch jungen Berichtssaison positive Bilanzen präsentiert. So konnte beispielsweise die US-Großbank Goldman Sachs im dritten Quartal einen Gewinn von 5,4 Milliarden Dollar erwirtschaften. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von mehr als 60 %. Neben den großen Marktakteuren sorgte auch der amerikanische Einzelhandel für positive Neuigkeiten. Trotz der teilweise unterbrochenen Handelsketten konnte der Umsatz gegenüber dem Vormonat minimal gesteigert werden.

Neuigkeiten zum chinesischen Immobilien-Markt

Negative Neuigkeiten gibt es derzeit aus China, dort sollte die Hongkong-Zentrale des angeschlagenen Immobilen-Konzerns Evergrande an die chinesische Firma Yuexiu Property für 1,7 Milliarden US-Dollar verkauft werden. Doch aufgrund von Bedenken einer planmäßigen Abwicklung wurde das Angebot zurückgezogen. Des Weiteren konnte das chinesische Immobilienunternehmen Properties Group eine Schuldverschreibung von fast 230 Million US-Dollar nicht bedienen. Vermutlich werden aufgrund von mangelnder Liquidität weitere chinesische Anleihen nicht fristgerecht zurückgezahlt werden, dennoch versicherte Zou Lan, Vertreter der chinesischen Notenbank, dass der Immobilien-Markt stabil sei. Festzuhalten bleibt, dass die Wachstumsaussichten sich auf globaler Ebene leicht verbessern, welches sich auch in dem Bloomberg Economics Global GDP Tracker ablesen lässt.

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Bloomberg Economics Global GDP Tracker – Quelle: themarket.ch

Gefahr einer anziehenden Inflation

Wie bereits eingangs erwähnt, beschäftigen sich die Wirtschaft und Investoren mit der Gefahr einer anziehenden Inflation. Die von der Politik angestrebte Energiewende konnte nicht die gewünschte Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern erreichen. Die anziehenden Energiepreise könnten neben Privathaushalten auch die Entwicklung der Wirtschaft belasten. Auch wenn Regierungsvertreter und Zentralbanker betonen, dass es sich bei den aktuellen Preissteigerungen nur um ein temporäres Phänomen handelt, bleibt abzuwarten, ob dies wirklich der Fall ist. Falls das Szenario von weiteren Preissteigerungen eintreten sollte, ist von einem Rückgang des Wirtschaftswachstums auszugehen.

Probleme bei Krypto-Miner Northern Data

Hierzulande gab es gegen Ende der letzten Wochen negative Nachtrichten von dem deutschen IT-Dienstleister und Krypto-Miner Northern Data. Neben nicht nachvollziehbaren Geschäftszahlen erzielte das Unternehmen für das Jahr 2020 lediglich ein Zehntel des prognostizierten Umsatzes. Des Weiteren wird dem Unternehmen Marktmanipulation vorgeworfen, weswegen die BaFin ein Ermittlungsverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet hat. Der Kurs der Aktiengesellschaft gab aufgrund dieser Neuigkeiten am Freitag 13 % nach. Währenddessen gab es eine positive Entwicklung des Bitcoins, welcher letzte Woche die 60.000 US-Dollar Marke erneut durchbrechen konnte. Neben der Leitwährung konnten auch die sogenannten alternativen Coins von Kapitalzuflüssen profitieren. Vermutlich sehen Anleger in der neuen digitalen Asset-Klasse einen Inflationsschutz. Dadurch könnte die kürzlich gestartete Rally im Krypto-Sektor erklärt werden.

Veganz Group plant Börsengang

Neben dem schwedischen Milchersatzproduzenten Oatly, welcher dieses Jahr den Gang an die Börse vollzogen hat, plant nun auch das deutsche Unternehmen Veganz Group ihren IPO. Das Unternehmen bietet ein breites Lebensmittelproduktportfolio an, wobei auf tierische Anteile komplett verzichtet wird. Die Berliner planen einen Börsenwert von etwa 50 Millionen Euro, wobei das eingenommene Kapitel in die Herstellung eigener Produkte investiert werden soll. Das Unternehmen erzielte im ersten Halbjahr des aktuellen Jahres einen Umsatz von fast 16. Millionen Euro. Das Unternehmen möchte in dem stark wachsenden veganen Lebensmittelmarkt weitere Marktanteile gewinnen, wobei Investments in Pure Player mit Vorsicht zu genießen sind. So brach der Kurs von Oatly, trotz einer zu Beginn starken Entwicklung, seit dem IPO um 25% ein.

Mehr dazu lesen Sie in unserer vollständigen Marktrunde für die KW 42.

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Kai Heinrich

Kai Heinrich

Kai Heinrich ist seit 2012 im Vorstand der Plutos Vermögensverwaltung AG und verantwortet schwerpunktmäßig die Bereiche Fondsmanagement, Personal und Compliance. Er agiert außerdem seit 2020 neben Thomas Käsdorf als Co-Fondsmanager des offensiven Mischfonds Plutos Multi Chance. Zuvor war Kai Heinrich Leiter des Wertpapiergeschäftes der Commerzbank AG Region Taunus und Direktor des Wealth Managements bei der Commerzbank AG Region Rhein Saar.

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