Tesla in Grünheide verspätet & Tech-Giganten veröffentlichen Zahlen – Die Plutos-Marktrunde, KW 18

Tesla in Gruenheide verspaetet & Tech-Giganten veroeffentlichen Zahlen - Tesla Ladestation
Mitte des nächsten Jahres wollte Tesla bereits Autos in Deutschland produzieren, doch der Bau der neuen Fabrik in der Nähe von Berlin verzögert sich. Am Dienstag gaben sowohl Microsoft als auch Alphabet ihre Zahlen bekannt. Beide boten überzeugende Ergebnisse. Mehr dazu in dieser Marktrunde.

Inhaltsverzeichnis

Mitte des nächsten Jahres wollte der Elektroauto-Pionier Tesla bereits Autos in Grünheide produzieren, doch der Bau verspätet sich. Dies liegt sowohl an der fehlenden Genehmigung als auch an der Planung einer zusätzlichen Batteriefabrik.

Die neu veröffentlichten Zahlen von Tech-Giganten wie Microsoft und Alphabet (Google) boten überzeugende Ergebnisse. Auch wenn die Schätzungen der Analysten übertroffen werden konnten, gab die Aktie des Windows-Herstellers nach Bekanntgabe der Zahlen nach.

Tesla in Grünheide verspätet aber die Zahlen sind positiv

Am vergangenen Montag startete Tesla die Woche der Berichte. Auch wenn der größte bis dahin erzielte Gewinn ausgewiesen wurde, bleiben die Zahlen des Autobauers weiter umstritten. Dies liegt an der Herkunft der erzielten Gewinne. Diese sind in erster Linie nicht auf den Erlös von Autos, sondern auf den Handel mit Bitcoin und CO2-Zertifikaten zurückzuführen. Tesla gleicht eher einem Hedge-Fonds mit angeschlossenem Autobauer anstatt einem gewöhnlichen PKW-Hersteller.

Das Bauprojekt von Tesla in Grünheide verspätet sich aktuell. Die Kritik von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen wird gegenüber dem gesamten Projekt zunehmend lauter. Es geht hauptsächlich um die Ressource Wasser, da die Fabrik in einem Trinkwasserschutzgebiet gebaut werden soll.

Tech-Giganten legen positive Zahlen vor

Am Mittwoch legten Apple, Facebook und Ebay ebenfalls positive Zahlen vor. Apple, das Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, konnte beispielsweise fast 20 % mehr Mobiltelefone als erwartet absetzten. Der Onlinehändler Amazon übertraf die Erwartungen an der Wall Street deutlich. Der E-Commerce-Riese konnte ein Umsatzanstieg von fast 50 % verzeichnen. Der größte Zuwachs ist auf das Cloud-Geschäft zurückzuführen, welches unter dem Label AWS betrieben wird.

Auch deutsche Unternehmen legen erfreuliche Berichte vor. So hat beispielsweise die Deutsche Bank das beste Quartal seit sieben Jahren vorzuweisen. Das in der Vergangenheit stark kritisierte Finanzhaus konnte für die ersten drei Monaten des aktuellen Jahres ein EBIT von 1,6 Milliarden ausweisen.

Rekordstände konnten nicht gehalten werden

Während der Dax den April auf einem hohen Niveau abschließen konnte, gaben Ende letzter Woche die großen amerikanischen Indizes, trotz der guten Zahlen der Berichtsaison, nach. Aufgrund von Gewinnmitnahmen konnten die Rekordstände die vergangenen Tage nicht gehalten werden.

Auch die weiterhin starke US-Konjunktur konnte die heimischen Börsen nicht stützen. Das Konsumklima ist in den USA weiterhin sehr positiv, währenddessen die deutsche Wirtschaft wieder leicht am Schrumpfen ist. 

Mehr dazu lesen Sie in unserer vollständigen Marktrunde für die KW 18.

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Kai Heinrich

Kai Heinrich

Kai Heinrich ist seit 2012 im Vorstand der Plutos Vermögensverwaltung AG und verantwortet schwerpunktmäßig die Bereiche Fondsmanagement, Personal und Compliance. Er agiert außerdem seit 2020 neben Thomas Käsdorf als Co-Fondsmanager des offensiven Mischfonds Plutos Multi Chance. Zuvor war Kai Heinrich Leiter des Wertpapiergeschäftes der Commerzbank AG Region Taunus und Direktor des Wealth Managements bei der Commerzbank AG Region Rhein Saar.

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