Sorge um steigende Zinsen – Die Plutos-Marktrunde, KW 24

Die Angst vor steigenden Zinsen - Chart Aktien Lupe Brille
Trotz der jüngsten Entscheidungen der G-7 Staaten bleiben die Entwicklungen an den Börsen und Kapitalmärkten die Gleichen: Bei Anleger*innen und Investor*innen herrscht nach wie vor die Angst vor steigenden Zinsen. Mehr dazu in der aktuellen Marktrunde.

Inhaltsverzeichnis

Abgesehen von den Beschlüssen der G-7 Staaten, beispielsweise einen Mindeststeuersatz für global agierende Unternehmen auf 15 % festzusetzen, bleiben die Entwicklungen an den Börsen und Kapitalmärkten unverändert. Anleger*innen sorgen sich weiterhin um steigende Zinsen. 

Neuer Beschluss der G-7 Staaten

Nach dem sich die G-7 Staaten vorletzte Woche auf einen Mindeststeuersatz für global agierende Unternehmen von 15 % geeinigt hatten (mehr über die G7 Mindeststeuer hier), legte die Gruppe diese Woche mit einem neuen Entschluss nach. Der amerikanische Präsident, Joe Biden, initiierte einen globalen Infrastrukturplan, welcher die Weltwirtschaft stärken soll. Das Gremium hat sich für größere Investitionen in dem Bereich Logistik entschieden, um zukünftig weniger abhängig von China zu sein. Waren und Güter sollen dadurch einfacher gehandelt werden können. Es sollen somit Alternativen zu der chinesischen Seidenstraße geschaffen werden.

Steigende Zinsen weiterhin befürchtet

Neben dem Entschluss der G-7 Staaten bleiben die Entwicklung an den Börsen und Kapitalmärkten die Gleichen: Steigende Zinsen sorgen Anleger*innen und Investor*innen weiterhin. Jerome Powell, Chef der amerikanischen Zentralbank, versicherte jedoch erneut, dass die FED nicht von ihrer aktuellen Geldpolitik abweichen werde. Diese Aussage beflügelte die Börsen teilweise weiter, sodass beispielsweise der Dax letzten Freitag den höchsten Schlusskurs seiner Historie aufweisen konnte. Aufgrund der weiteren Liquiditätsflutung der Zentralbanken, der gut laufenden Wirtschaft und der positiven Corona-Entwicklungen, könnte es in den nächsten Wochen mit den Kursen an den Börsen weiter aufwärtsgehen.

Die gute wirtschaftliche Lage der Industrieländer spiegelt sich auch in den Industrie-Einkaufsmanagerindizes wider. Dort schneidet die westliche Welt deutlich besser ab als die Schwellenländer, obwohl sich die „Emerging Markets“ ebenfalls auf einem hohen Niveau befinden.

Industrie-Einkaufsmanagerindex 2014-2021 Quelle MSCI, Bloomberg
Industrie-Einkaufsmanagerindex 2014-2021 Quelle MSCI, Bloomberg

Branchenrotation in vollem Gang

Des Weiteren ließen sich letzte Woche auch wieder Rotationen zwischen verschiedenen Branchen beobachten. Die Verschiebungen hatten vor einigen Wochen begonnen, sodass Kapital aus Technologie- und Gesundheitswerten abgezogen wurde und in Zykliker geflossen ist. Auch defensive Werte profitierten von dieser Sektor-Rotation erheblich. In der vergangenen Woche hatte die NASDAQ 100, die Technologiebörse in Amerika, seit Längerem wieder den größten Kapitalzufluss.

Mehr dazu lesen Sie in unserer vollständigen Marktrunde für die KW 24.

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Kai Heinrich

Kai Heinrich

Kai Heinrich ist seit 2012 im Vorstand der Plutos Vermögensverwaltung AG und verantwortet schwerpunktmäßig die Bereiche Fondsmanagement, Personal und Compliance. Er agiert außerdem seit 2020 neben Thomas Käsdorf als Co-Fondsmanager des offensiven Mischfonds Plutos Multi Chance. Zuvor war Kai Heinrich Leiter des Wertpapiergeschäftes der Commerzbank AG Region Taunus und Direktor des Wealth Managements bei der Commerzbank AG Region Rhein Saar.

Weitere Neuigkeiten

Da Vermögensverwalter ein Vermögen über einen längeren Zeitraum verwalten, erheben sie regelmäßig Verwaltungsgebühren. Die Art der Vergütung kann unterschiedlich ausfallen. Die Verwaltungsvergütung kann als Festbetrag vereinbart oder auf Basis des verwalteten Gesamtvermögens bestimmt werden. Eine erfolgsbasierte Vergütung mit oder ohne High Watermark wird in der Regel vereinbart. Mehr dazu in diesem Beitrag.

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