Merck & Co.: Corona-Medikament soll Rückkehr zur Normalität bieten – Die Plutos-Marktrunde, KW 40

Merck & Co. Corona-Medikament soll Rückkehr zur Normalität bieten - Labor Reagenzgläser
Erfreuliche Neuigkeiten gab es kürzlich aus dem Hause Merck & Co. Der amerikanische Pharmakonzern verbreitet neue Hoffnung im Kampf gegen das Covid-Virus. Das Unternehmen stellte ein Corona-Medikament vor, welches für einige Marktteilnehmer die Möglichkeit zu einer Rückkehr in die Normalität bietet. Mehr dazu hier.

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Am gestrigen Tag war der 31. Jahrestag der Deutschen Einheit. Während man hierzulande an die Zusammenführung zwischen West- und Ostdeutschland gedachte, beendeten alle großen Märkte die zurückliegende Woche negativ. Auch kleinere Indizes, wie beispielsweise der TecDAX, gaben im Laufe der Woche fast 6 % nach. Erfreuliche Neuigkeiten gab es aus dem Hause Merck & Co. Der amerikanische Pharmakonzern verbreitet neue Hoffnung im Kampf gegen das Covid-Virus. Merck stellte ein Corona-Medikament vor, welches für einige Marktteilnehmer die Möglichkeit zu einer Rückkehr in die Normalität bietet.

Corona-Medikament von Merck

Trotz der größtenteils negativen Ergebnisse, gab es zum Wochenschluss auch erfreuliche Neuigkeiten. So konnte beispielsweise der amerikanische Pharmakonzern Merck & Co. neue Hoffnung im Kampf gegen das Covid-Virus verbreiten. Merck stellte ein Corona-Medikament vor, welches für einige Marktteilnehmer die Möglichkeit zu einer Rückkehr in die Normalität bietet. Das Mittel soll das Risiko eines Aufenthaltes im Krankenhaus oder einer tödlichen Folge im Falle einer Infektion erheblich reduzieren. Die Aktie des global agierenden Pharmaunternehmens, welches in vielen Bereichen forscht und Medikamente entwickelt, stieg am Freitag um mehr als 8 %. 

Von diesen Neuigkeiten profitierte nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch die Tourismusbranche. Investoren erhoffen sich eine schnellere Erholung des Sektors, insbesondere die amerikanischen Fluggesellschaften und Veranstalter von Kreuzfahrtschiffen durften sich über Kurszuwächse erfreuen. Auch, wenn das deutsche vorzeige Biotechnologie-Unternehmen BioNTech, welches in der Vergangenheit von den Umsätzen des Corona-Impfstoffes profitieren konnte, positive Nachrichten bei der Entwicklung von Krebsimmuntherapie meldete, gab der Aktienkurs des Unternehmens aufgrund der Neuigkeiten des Merck-Medikamentes nach. Auch andere Impfstoffhersteller, wie Curevac, litten unter Gewinnmitnahmen, sodass der Kurs des niederländischen Unternehmens am Freitag um fast 15 % einbrach.

An den Börsen ging es bergauf

Im Bereich der Kryptowährungen waren, wie bei Merck & Co., ebenfalls positive Entwicklungen zu beobachten, welche auf die Aussage des Chefs der amerikanischen Notenbank zurückzuführen sind. Herr Powell sprach sich gegen ein Verbot von der neuen Asset-Klasse, wie es seitens der chinesischen Regierung praktiziert wird, aus. Dennoch erachte er es als sinnvoll, den neu entstandenen Markt zu regulieren. Neben den digitalen Währungen konnten auch traditionelle Sachwerte, wie Gold und Silber, in der vergangenen Woche zulegen, welche bis dato von dem inflationären Umfeld nicht profitieren konnten. Die Inflation ist derzeit vermutlich das wichtigste Thema für Börsianer. Im Euroraum sind insbesondere die deutschen Bürger von dem Verlust der Kaufkraft des Geldes betroffen, so ermitteltet das europäische Statistikamt eine Preissteigerung gegenüber dem Vorjahresmonat für Energie von 17,4 %. Der Strompreis zieht, aufgrund der steigenden Preise von Erdgas und Kohle, erheblich an. Sowohl Unternehmen als auch Privathaushalte werden voraussichtlich zukünftig mit höheren Energiepreisen konfrontiert.

Großhandels-Stompreis Quelle Energy-Charts:EEX
Großhandels-Stompreis – Quelle: Energy-Charts:EEX

Das Statistische Bundesamt kommunizierte, dass die Inflation in Deutschland derzeit bei 4,1 % liege und sich damit auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren befinde. Litauen und Estland erreichten sogar eine Inflation von über 6 %. 

Die Europäische Zentralbank verfehlt ihre Aufgabe für Preisstabilität zu sorgen, welche bereits 1992 im Vertrag von Maastricht festgehalten wurde, erheblich. Bei einem weiteren Anstieg der Inflation könnte es zu einer größeren Verwerfung im Wirtschaftsapparat kommen.

Während laut dem deutschen Arbeitsmarktbericht die Arbeitslosenzahlen für den Monat September aufgrund einer anziehenden Konjunktur weiter gesunken sind, beendeten die Börsen die letzten fünf Handelstage, wie bereits eingangs erwähnt, negativ. Der deutsche Leitindex DAX schloss die Woche mit einem Minus von 2,42 % ab. Der EUROSTOXX 50 wies einen Verlust von 2,96 % auf. Die NASDAQ 100 musste einen Verlust von 3,48 Prozentpunkte verzeichnen. Der Dow Jones schloss die Woche mit einem Minus von 1,36 % ab. Der S&P 500 gab 2,20 Prozentpunkte nach, wobei eine Feinunze (Gold) auf Wochenbasis 0,59 % zulegen konnte. Eine virtuelle Münze des Bitcoins musste einen Kursverlust von 12,33 % hinnehmen. 

Mehr dazu lesen Sie in unserer vollständigen Marktrunde für die KW 40.

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Kai Heinrich

Kai Heinrich

Kai Heinrich ist seit 2012 im Vorstand der Plutos Vermögensverwaltung AG und verantwortet schwerpunktmäßig die Bereiche Fondsmanagement, Personal und Compliance. Er agiert außerdem seit 2020 neben Thomas Käsdorf als Co-Fondsmanager des offensiven Mischfonds Plutos Multi Chance. Zuvor war Kai Heinrich Leiter des Wertpapiergeschäftes der Commerzbank AG Region Taunus und Direktor des Wealth Managements bei der Commerzbank AG Region Rhein Saar.

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