Die Goldrallye ist noch nicht vorbei

Goldrallye - Goldbarren

Das Umfeld für Gold ist trotz der erreichten Höchstkurse weiterhin positiv. Bei Goldminenaktien sieht es sogar noch besser aus. Lesen Sie hier, wieso die Goldrallye noch nicht vorbei ist.

Inhaltsverzeichnis

Goldminenaktien haben noch mehr Potenzial

Das Umfeld für Gold ist trotz der erreichten Höchstkurse weiterhin positiv. Bei Goldminenaktien sieht es sogar noch besser aus. Sie sind von ihren 2011er Hochs noch weit entfernt, doch das ist nicht der einzige Grund für die guten Aussichten. Star-Investor Warren Buffet zog kürzlich mit dem Einstieg bei Barrick Gold große Aufmerksamkeit auf sich. Schließlich ist er bekannt für seine Value-Strategie nach dem Motto “Kaufe einen Dollar, aber zahle nicht mehr als 50 Cent dafür“. Auch wir meinen: Goldminenaktien haben den großen Höhenflug erst noch vor sich.

Buffet als Vorreiter für den Trend

Auf den fahrenden Zug springen nun andere Value-Investoren mit auf und der Kursanstieg hat dadurch noch einmal zusätzlich an Fahrt gewonnen. Ob sich ein Einstieg jetzt noch lohnt? Die Frage können wir mit einem klaren „Ja“ beantworten. Minengesellschaften realisieren deutlich höhere Verkaufserlöse pro Unze Gold und ihre Ertragslage hat sich überdurchschnittlich verbessert. Durch die gestiegenen Cashflows fahren sie ihre Verschuldung massiv zurück und belohnen Anleger mit Dividendensteigerungen. Das perfekte Szenario für Value-Investoren.

Paradebeispiel Barrick Gold

Wie das konkret aussehen kann zeigt das Beispiel Barrick Gold. Schon ein kurzer Blick auf den Chart verrät das Potenzial: Obwohl der Goldpreis seine Top-Kurse aus dem Jahr 2011 bereits überschritten hat, notiert die Aktie immer noch 50 % darunter. Da die Unternehmensgewinne in erster Linie vom Goldpreis abhängen, besteht noch ordentlich Luft nach oben. Der Blick auf die Unternehmenszahlen verdeutlicht das. Die Ertragslage des Unternehmens hat sich drastisch verbessert. Im zweiten Quartal 2020 erwirtschaftete Barrick einen fast dreimal so hohen Nettogewinn wie ein Jahr zuvor. Der vom Unternehmen realisierte Verkaufspreis musste dafür nur um 30 % zulegen. Das ist der typische Hebeleffekt der Minenaktien. Er gibt einen Vorgeschmack darauf was im dritten Quartal bei einem noch mal höheren Goldpreis um 1.900 US Dollar zu erwarten ist. Doch das ist noch nicht alles. Das Unternehmen führt seine Nettoverschuldung kontinuierlich zurück, sie beträgt mit 1,4 Mrd. US-Dollar nur noch ein Fünftel des Wertes vor fünf Jahren. Auch die geringeren Refinanzierungskosten wirken sich positiv auf die künftigen Gewinne aus. Noch interessanter für Value Investoren ist der daraus resultierende Spielraum für Dividenden. Seit 2019 stieg die Quartalsdividende kontinuierlich von 0,04 auf nun 0,09 US Dollar und dürften noch weiterwachsen. Buffet scheint wieder einmal ein gutes Händchen zu beweisen.

Für den Einstieg noch nicht zu spät

Das Umfeld für Gold bleibt weiter positiv. Die weltweit gestiegene Verschuldung, angekurbelt durch die staatlichen Konjunkturpakete, die weiterhin sehr expansive Geldpolitik und das dauerhaft niedrige Zinsniveau stützen den Goldpreis. In seiner Rede in Jackson Hole weist FED-Chef Powell den Weg aus der Verschuldung: Mit den niedrigen Inflationszielen der Vergangenheit ist Schluss. Auch die Charttechnik für Gold ist weiterhin intakt. Die jahrelange Seitwärtsphase ist seit Juni 2019 beendet. Ein gutes Jahr später, im Juli 2019, wurde sogar ein neues Alltime-High erreicht. Die aktuelle Konsolidierung bestätigt den Aufwärtstrend und ist kein Grund zur Besorgnis. Im Gegenteil, sie bietet nun noch einmal die Möglichkeit einzusteigen. In diesem Umfeld haben Goldminenaktien glänzende Kursaussichten und es ist nicht nur die Barrick Gold, die Anlegern in Zukunft Freude bereiten wird. Zahlreiche weitere Unternehmen stehen in den Startlöchern für die Goldrallye.

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Thomas Käsdorf

Thomas Käsdorf

Thomas Käsdorf war Anfang Mai 1994 Mitgründer der Plutos Vermögensverwaltung AG und ist seit der Auflegung im April 2008 für den offensiven Mischfonds Plutos Multi Chance verantwortlich, dessen grundsätzliches Konzept er von 1993 bis 2000 bereits beim Plutos Investmentclub umgesetzt hatte. Zuvor hatte Käsdorf seit Mitte der 1970er mit Beginn der Banklehre 15 Jahre für die Commerzbank bis 1990 gearbeitet, danach vier Jahre für die HCM, Tochter der Hpyo Bank.

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